Auer Black Magic

Kakaowaffeln nennt der Hersteller sein Produkt. Mit Milchcreme gefüllt. Betrachtet man sich sie Abbildung auf der Verpackung denk man “Oh, sind zwar eckig, aber seit wann macht Oreo Waffeln?” So ähnlich sehen die Kakaowaffeln aus. Immer abwechselnd eine dunkle Waffelschicht und eine helle Milchcreme dazwischen.

Von der Firma Auer hatte ich noch nie gehört. Die Geschichte der Firma zeigt, warum. Ich zitiere: “Heute beschäftigt sich die AWI vorwiegend mit Vermögensverwaltungs – Beteiligungstätigkeiten”. So verwundert es auch nicht, dass auf der Verpackung eine Continental Bakeries Austria GmbH als Hersteller aufgeführt ist. Dort nennt man sich dann plötzlich wieder “Auer Blaschke”. Verwirrend. Black Magic findet sich auf keiner der Webseiten. Somit wurde es wohl im Auftrag eines anderen Unternehmens gefertig. Unseres fanden wir bei unserem Penny um die Ecke. Ansonsten ist das Produkt nur über Amazon Marketplace zu finden.

Die Zutatenliste liest sich recht übersichtlich. Beitrag weiterlesen »

Veröffentlicht am 17. Mai 2012 um 12:19 von nasebaer · Permalink · Kommentieren
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Neues aus dem (Balkon-) Garten

Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an. Im Aussaatbeet hat sich nichts weiter getan. Schade, aber es kristallisiert sich damit auch langsam heraus, welche Samenvorräte nicht weiter aufhebenswürdig sind.

Dagegen erfreuen uns die ausgesäten Tomatenpflanzen. Sie wachsen und gedeihen und haben soeben den Weg in einen größeren Topf genommen, deswegen lassen sie sich umzugsbedingt noch einen Tick hängen – das legt sich aber bald. Die gekauften haben jetzt alle beide Früchte, teils wohl auch schon in ihrer Endgröße.



Nachdem der sibirische Hauspaprika, eigentlich ein Chili, anfangs schon Früchte hatte, kommen jetzt immer mehr dazu. Der Baumchili zierte sich etwas und die ersten beiden verblühten Blüten fielen ab. Doch die dritte bildete eine Frucht. Hier ist also auch die Versorgung gesichert.

Nicht viel neues gibt es von der Minzefront. Sie wuchert zwar nicht, gedeiht aber. Nachdem wir ja schon eine Mojito-Minze ausgesetzt haben ist jetzt auch die Schokoladenminze, die im Wasserglas Wurzeln gebildet hatte, ins Freie gewandert. Ihr scheint es da gut zu gehen. Im Glas steht jetzt ein Stengel Erdbeerminze in der Hoffnung, dass er sich eben so gut mit Wurzeln versorgt.

Auch der Stengel Rau Ram, vietnamesischer Koriander, der in das Beet gewandert ist, gedeiht. Der Rest davon im Topf brummelt vor sich hin, wird sich aber wohl bekrabbeln.

Die Mini-Aubergine blüht zwar, mehr aber auch nicht. Jetzt hat sie noch eine Sturmböe umgeworfen. Sie kämpft gerade etwas mit sich und der Umwelt. Wir werden sehen ob sie überlebt.

Auch der Rosmarin und der Lorbeer kämpfen noch etwas mit ihrer Situation. Dafür dass sie auf dem Balkon stehen halten sie sich aber gut. Ersterer könnte aber trotzdem mal wachsen.

Lemon-Basilikum und die Mini-Gurke spriessen jetzt auch und sind frisch in neue Behausungen gewandert.

Besonders freue ich mich im Moment auf die Baum-Chili. Immerhin gibt sie uns die Möglichkeit, Samen zu ziehen.


Wernli Trefino

“Me het de Wernli einfach gernli” – So beginnt auf der Verpackung die Firmenbeschreibung des Herstellers von Trefino. “weil Wernli seit 1905 in Trimbach im Schweizer Jura feine Bisquits bäckt.” Doch als ich las, dass Wernli 2008 vom Gebäckhersteller HUG AG übernommen wurde, dachte ich mir, mal wieder nur die Marke übrig geblieben. Aber dann, Entwarnung. Die HUG AG stammt aus Luzern, ist selbst ein Schweizer Traditionsunternehmen und hat Wernli natürlich am Stammsitz in Trimbach belassen.

Doch schauen wir uns Trefino etwas näher an. Die offizielle Bezeichnung lautet “Leichtes Meringue Biscuit mit zartschmelzender Kakaocrème Füllung, umhüllt und dekoriert mit Schweizer Schokolade.”

Von der Größe bzw. der Aufmachung hier ist Trefino wie ein schokoladenumhüllter Keks. Im Inneren ist allerdings kein gebackener Keks sondern eine Scheibe, ähnlich einer Baisermasse, jedoch etwas kompakter und feinporiger. darauf befindet sich die Kakaocreme, und umhüllt ist das Ganze mit dunkler Schokolade. Das Gesamtkonzept gefiel mir sehr gut. Beitrag weiterlesen »

Veröffentlicht am 4. Mai 2012 um 07:52 von nasebaer · Permalink · 1 Kommentar
In: Schokolade · Schlagworte: , , , , , , ,

Datenhamsters Pflanzungen

Nach unserem Umzug in die neue Wohnung haben wir richtig viel Platz auf einer Dachterrasse. Passend dazu haben wir ordentlich in Grünkram investiert. Neben Tomatenpflanzen und vier Minzesorten stehen hier ein Baumchili, eine Sibirische Hauschili, eine Mini-Aubergine, Duftgeranie, Zitronenmyrthe, Koriander und Wasabi-Rauke. Zudem haben wir uns an den diversen Samenpäckchen und unbeschrifteten Samengläsern bedient, die teilweise Jahre in der alten Wohnung lagen. Dafür benutzen wir ein Zimmergewächshaus mit Kokos-Quelltabletten.

Nach der ersten Aussaat sah das ganze so aus:

Neben diversen Chili-Sorten aus alten Samen wie Jalapeno, Santa Fe, Fresno und Scotch Bonnet gab es frischen Samen von Rühlemanns mit mexikanischen Mini-Gurken und Thai-Lemon-Basilikum. Dazu einen Blumensamen unbekannter Herkunft und zwei Tomatensorten, auch hier ohne Angabe woher und von welcher Sorte genau. Auch diese drei aus Altbeständen. Beitrag weiterlesen »

Veröffentlicht am 30. April 2012 um 10:20 von nasebaer · Permalink · 1 Kommentar
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John Grisham – Die Liste (Hörbuch)

John Grisham kennt wohl jeder – er ist seit “Die Firma” so etwas wie der Großmeister des juristischen Thrillers. weltweit wurden über 60 Millionen seiner Bücher verkauft und in 29 Sprachen übersetzt, und zahlreiche seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt.

John Grisham – Die Liste (6 CDs)
gelesen von Charles Brauer

Das Buch

In Die Liste kehrt Grisham zu seinen Wurzeln zurück, oder vielmehr, zu deinen seiner Charaktere. 1989 erschienen sein erster Thriller Die Jury (A Time to Kill), der in Clanton, Mississippi spielte, und einige der Figuren tauchen in beiden Werken auf – zum Beispiel Lucien Wilbanks und Harry Rex Vonner.

Ich-Erzähler von Die Liste ist Willie Traynor, und auch wenn die Geschichte aus dem Blickwinkel der Jetztzeit erzählt wird, von einem alternden Traynor, spielt die Handlung doch in etwa im Jahr 1985 oder 1986, zeitlich also vor A Time to Kill.

Der Roman ist in drei Abschnitte unterteilt. In Abschnitt 1 wird erzählt, wie Willie Traynor mit abgebrochenem Studium in der Stadt anlangt, dank Sponsorings seiner Großmutter Redakteur und schließlich Besitzer der Lokalzeitung wird, und über einen spektakulären Mordprozess berichtet. Dieser erste Teil ist es, der an Bücher wie Die Firma erinnert, und in dem Grisham sein schreiberisches Können zeigt, zumindest soweit es um den Spannungsbogen geht.

Eine junge Mutter wird brutal vergewaltigt und vor den Augen ihrer Kinder ermordet. Wer der Täter ist, steht relativ schnell fest – der jüngste Spross einer reichen und in allerlei kriminelle Geschäfte verwickelten Familie der Gegend, der Padgitts, die Macht, Einfluss, Geld, Bestechung und Einschüchterung auffahren, um das Schlimmste zu verhindern. Dennoch wird Danny Padgitt verurteilt; allerdings nur zu Haft und nicht zur Todesstrafe, wie viele erwartet haben.

Im zweiten Teil erleben wir mit, wie sich Traynor, unter anderem durch seine reißerische Berichterstattung über Padgitt reich geworden, in Clanton einlebt, wie das Leben weiter geht, und er schließlich feststellen muss, dass Padgitt Freigänger ist, mehr Freiheiten als mancher Staatsbürger Mississippis genießt, und sich auf dem besten Wege befindet, auf Bewährung frei gelassen zu werden. Die Drohungen der Padgitts gegen Traynor und alle anderen Beteiligten sind jedoch nicht vergessen.
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Veröffentlicht am 3. November 2011 um 09:53 von Ishtar · Permalink · 1 Kommentar
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