Hannibal, revisited

Im November letzten Jahres habe ich mir die Hannibal-Ausstellung in Karlsruhe angesehen. Da die Ausstellung nun beendet ist, habe ich mich mal drangemacht, ein paar fotografische Notizen zusammenzustellen.

Gelernt habe ich dabei, dass das Fotografieren in Museen wegen der dort herrschenden Lichtbedingungen und allgegenwärtigen Glasscheiben so seine Tücken hat… ich hoffe es ist trotzdem was schönes für Euch dabei :)

Im Rückblick: Die Exponate waren sehr interessant, die Gruppierung, die zum Teil nach Ausgrabungsstätten und Besitzern erfolgt zu sein schien anstelle nach thematischen Zusammenhängen, war dagegen zumindest ohne eine zusätzliche Hilfe wie einen akustischen Guide sehr ermüdend.

Es fehlte vor allem der Bezug dazu, was typisch karthagisch war, was Importe, was Anleihen bei anderen Völkern, denn an den meisten Exponaten fanden sich dann Vermerke wie ‘griechisch’, ‘etruskisch’ etc. Und der Herr Hannibal kam fast gar nicht vor, ausser in ein paar Wandtafeln zu den punischen Kriegen. Hier musste wohl der große Feldherr als Aushängeschild dienen, was schade ist, da die karthagische Kultur auch ohne ihre Kriegstechnik bemerkenswert ist.

Wer gern noch einmal ein paar der Exponate sehen will, findet hier in meinem Album bei 23hq ein paar Eindrücke.

Teller mit Elefanten, Karthago

Hannibal 2004

Veröffentlicht am 21. Februar 2005 um 13:48 von Ishtar · Permalink
In: Allgemein · Schlagworte: , ,

2 Kommentare

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  1. Geschrieben von Schloß Karlsruhe « Von Hamburg bis Hawaii
    am 18. Februar 2009 um 10:06
    Antworten · Permalink

    [...] teilen können – hier kann man über kulinarische Erlebnisse nachlesen, auch Ausstellungen wie die Hannibal-Ausstellung haben wir besucht, und natürlich mehrfach das Schloß fotografiert und [...]

  2. [...] Wie Mela ja schon mitteilte, haben wir einen Teil des gestrigen Nachmittages gemeinsam mit MacKenzie in der Imperium-Romanum-Ausstellung im Badischen Landesmuseum zu Karlsruhe verbracht. Bereits letztes Jahr waren Mela und ich bei der Hannibal-Austellung am gleichen Ort. [...]

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