Blumenkohl-Kartoffel-Curry
Beim Anblick des hübschen Blumenkohls in der aktuellen Gemüsekiste war sehr schnell klar was daraus entstehen sollte – ein indisches Blumenkohlgericht mit Kartoffeln. Ausgesucht habe ich mir schliesslich
Aloo Gobi, Restaurant-Style
aus 660 Curries von Raghavan Iyer.
Das Gericht schmeckte uns so gut, dass wir spontan beschlossen haben, es gleich als Rezept der Woche zu veröffentlichen. Die Optik ist verbesserbar, der Geschmack allerdings nicht – perfekte, leckere Vegetarierküche!
Ein paar Kleinigkeiten habe ich für dieses Essen abgewandelt. Raghavan Iyer benutzt gerne garlic paste und ginger paste, Knoblauch bzw. Ingwer die in grosser Menge mit Wasser zu Gewürzpasten aufgemixt werden – im Restaurant ist das sicher sehr komfortabel und es sorgt auch dafür, dass die Aromen noch besser mit den anderen verschmelzen, aber in Kleinmengen finde ich das nicht wirklich praktikabel.
So geht’s:
Aloo Gobi – Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry
ergibt etwa 4 Portionen
500 g Kartoffeln, festkochend, geschält, in 2,5 cm langen Stücken – bis zur Verwendung mit kaltem Wasser bedeckt aufbewahren
1 kleiner Kopf Blumenkohl, ca. 500 g, in Röschen von der Grösse der Kartoffelstücke zerteilt
2 Esslöffel Öl
3 cm Ingwer, frisch fein gerieben
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 TL Koriander gemahlen
2 TL grobes Salz
1 TL Kreuzkümmel gemahlen
1 TL Cayennepfeffer
1/4 TL Kurkuma gemahlen
1 rote Zwiebel, gehackt, in Öl knusprig gebraten (und nach Wunsch mit dem Öl püriert) aka “Fried Onion Paste”
2 EL Tomatenmark
1 TL Punjabi Garam Masala (das Rezept dazu gibt’s hier)
2 EL Koriandergrün, frisch gehacktDie Kartoffeln abgießen und auf einem sauberen Küchentuch gründlich abtrocknen. Öl in einem grossen Topf erhitzen, Kartoffeln, Ingwer und Knoblauch darin anrösten, bis die Kartoffeln leicht Farbe annehmen und die Gewürze anbräunen. Koriander, Salz, Kreuzkümmel, Cayenne und Kurkuma über die Kartoffeln stäuben. alls 30 Sekunden rührbraten, dann 375 ml Wasser, die Zwiebel und das Tomatenmark zugeben. Unter Rühren angebratenes vom Topfboden loskochen lassen.
Die Blumenkohlröschen zugeben, alles ein- oder zweimal umrühren bis das Gemüse mit der Sauce überzogen ist, zum Kochen bringen. Auf niedriger Flamme garen lassen bis Kartoffeln und Blumenkohl weich sind, dabei ab und zu rühren. Laut Iyer dauert das 25 Minuten, das ist aber definitiv zu lange – zwischendrin immer mal wieder kosten, mein Gemüse ist zu weich geworden.
Nun noch das Punjabi Garam Masala einrühren, das Koriandergrün unterziehen, und servieren.
Dazu passt Reis oder Naan-Brot, man kann es aber auch solo essen.
Trotz der nicht gerade zimperlichen Menge Cayenne ist das Essen übrigens nur sehr mild-würzig, keineswegs scharf. Und das Ergebnis ist das beste Aloo Gobi das ich je gegessen habe.
Guten Appetit!
In: Rezepte · Schlagworte: 2008, Blumenkohl, Curry, Indien, Kartoffeln, vegetarisch

am 22. Januar 2010 um 15:40
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@vinoroma das beste aloo gobi ever, leider ohne foto http://www.datenhamster.org/2008/07/blumenkohl-kartoffel-curry/
am 10. Februar 2010 um 10:13
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[...] Restaurant-Style Cauliflower and Potatoes – Rassedaar Aloo Aur Gobi Ki Subzi [...]
am 17. Februar 2010 um 12:43
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[...] Aloo Gobi – Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry – datenhamster.org [...]