Aus der Bibliothek des Beach Garden Resort auf Langkawi ertauschte ich mir dieses Buch. Mal wieder. Ein Grisham bot sich an, da ich ihn bisher nur als Hörbuch oder aus dem Fernsehen kannte. Leider muss ich auch diesem Buch bescheinigen, dass der englische Titel, The Summons, besser passt, als der deutsche.

Der Tag beginnt ganz harmlos für Ray Atlee, Juraprofessor in Virginia. Doch dann findet er unter seiner Post einen Brief seines Vaters, den alle nur den Richter nennen. In einem kurzen Text schreibt der Richter einer Vorladung ähnlich, dass Ray ihn zu einem bestimmten Termin besuchen solle, um das Erbe zu regeln. Doch als Ray ankommt ist der Richter tot. Im Büro des Richters findet er 3 Millionen Dollar und ein Testament. Doch darin sind die 3 Millionen nicht erwähnt. Lediglich das Haus und ein angegebenes Vermögen von 6000 Dollar sind angegeben und unter Ray und seinem Bruder Forrest aufzuteilen.
Ray hadert mit sich, doch dann beschliesst er, die Millionen vor seinem Bruder zu verstecken. Viel zu groß ist seine Angst, der süchtige Bruder könne sich mit dem Geld umbringen. Doch auch Ray bringt das Geld kein Glück, ein Unbekannter verfolgt und bedroht ihn.
Absolut spannend finde ich die Geschichte geschrieben. Grisham versteht es, einen Spannungsbogen aufzubauen, der sich wirklich erst auf den letzten Seiten auflöst. Das Ende ist eben so überraschend wie so manch andere Wendungen im Buch, auch wenn es bedrückend ist. Ich finde das Buch absolut Klasse.