Der erste Bericht mit den “ersten Erfahrungen” zum G1 hat schon relativ viel gesagt. Deswegen möchte ich mich mit der jetzigen Zusammenfassung etwas kürzer halten.
Bei der normalen, alltäglichen Benutzung ohne unnötiges Herumgespiele hielt der Akku über 60 Stunden. Jetzt kommt das nicht mal annähernd an die versprochene Standby-Zeit von 240 Stunden. Dabei habe ich aber regelmässig meine neu eingegangenen Mails angesehen und auch ein bisschen getwittert. Das wäre für mich ok und ich könnte mit der Akkulaufzeit auch leben.
Im Vergleich zu den bisher getesteten Geräten sticht das G1 vor allem bei einer meiner Hauptanwendungen, dem Geocachen, heraus. Der Direktzugriff auf geocaching.com und der recht zuverlässige GPS-Empfänger machen einen guten Eindruck. Im Vergleich zu meiner bisherigen Kombination aus Handy und iPod geht mit dem G1 auch spontanes Cachen. Einfach die Caches in der Nähe anzeigen lassen und loslaufen.
Da das Gerät im Lieferzustand keine Videos aufnehmen kann, habe ich mich mit Bildern begnügt. Eine Videofunktion wird per Software noch nachgerüstet. Die eingebaute Kamera ist nicht die tollste. Ich kann damit für ein paar schlechte Schnappschüsse leben, aber als Ersatz für eine Digitalkamera taugt sie nicht. Die Bilder hier dürften das recht deutlich zeigen.
Besonders toll fand ich die Anpassungsmöglichkeiten der Softwareausstattung. Zu meiner Testzeit waren noch alle Anwendungen im Android-Market kostenlos. Inzwischen kann man auch welche kaufen. Für die meisten Zwecke findet sich ein Programm.
Sehr schön ist auch die Tastatur. Beim Schreiben von Mails oder beim Twittern habe ich gemerkt, dass die Bildschirmtastatur von iPod einfach nichts taugt. Mit einer richtigen Tastatur schreibt sich viel besser. Die Tastatur ist zwar recht klein, aber trotzdem noch bequem zu bedienen. Die Tasten sind treffsicher, nur störte mich, dass die Backspace-Taste direkt über Enter lag. Der Punkt ist neben der etwas zu kleinen Space-Taste und nicht neben dem Komma, das ist auch etwas gewöhnungbedürftig. Aber nach kurzer Übungszeit lässt sich flüssig und fast fehlerlos schreiben.
Nun aber zum Gesamteindruck. Ich wollte das Gerät nicht wieder zurückgeben und hätte es sofort genommen. Jetzt, ohne G1 merke ich erst richtig, wie abgeschnitten man ist, wenn man den Tag über keinen Zugriff auf das Internet hat. Vielleicht klingt das jetzt etwas blöde, aber der unbeschränkte Zugriff auf soziale und private Kontakte hat schon was für sich. Ich würde mir das Gerät sofort anschaffen, müsste da nicht noch ein kleines finanzielles Detail geklärt werden.





bilder mit dem g1 http://is.gd/kIlu gemacht – unbearbeitet http://www.23hq.com/nasebaer/album/4066574 #android
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