Research – Jim Mandocks erster Fall – Irene Dorfner
Jim Mandocks erster Fall, das ist auch gleich Irene Dorfners erstes Buch. Ihren Erstlingskrimi hat die Bayerin in das sonnige Kalifornien gelegt. Hier ermittelt Ihr Held als Chef der Mordkommission.
Im beschaulichen Merces, einer Kleinstadt in Kalifornien, werden mehrere Menschen erschossen. Den Ermittlern um Jim Mandock ist sofort klar, dass es sich um einen Profi handeln muss, der hier die Stadt in Angst versetzt. Doch sie haben keinen Ansatzpunkt, der sie in ihren Ermittlungen weiterbringt. Keine Zusammenhänge sind ersichtlich, ausser dass immer die gleiche Waffe benutzt wird. Doch dann verfehlt der Mörder sein nächstes Opfer.
Die Ermittler haben endlich einen Punkt, an dem sie ansetzen können. Und immer wieder taucht der Name Lancester Pharma auf. Was hat das angesehene Forschungsinstitut mit dem Fall zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch ein aussichtsreicher Kandidat der nächsten Wahlen in den Fall verwickelt? Fragen, auf die Jim Mandock eine Antwort finden muss, um den Mörder zu finden.
Eine durchdachte Story, ein straffer Plot und gute Dialoge sind es, die einen Krimi gutmachen. Research kann immerhin zweidrittel davon aufweisen. Die Story ist gut und schlüssig. Der Plot straff mit sehr wenigen Nebenläufen, die aber immer für den Hauptplot nötig sind. Auf unnötige Schnörkeleien und Ausflüge wurde verzichtet. Nur die Dialoge und der Text, das fand ich noch nicht perfekt. Der Erzählstil ist sehr plapperig. Text und vor allem Dialoge kommen mir zum Teil recht naiv vor. Hier wäre noch ein mal eine Überarbeitung nötig gewesen.
Aber bei einem Erstlingswerk, und dann noch einem mit einer guten Geschichte, wollen wir mal nicht so sein und ein Auge zudrücken. Mir hat das Buch gefallen. Ich habe gelesen, ein zweites ist in Arbeit, wenn das mindestens genau so gut wird, dann sollte es ein Erfolg werden.
In: Bücher · Schlagworte: Belletristik, Irene Dorfner, Krimi

