Fehlbetrag: 20 Millionen – Judson Philips

Eine Großstadt wie New York leidet ständig unter Geldmangel. Es ist nicht mal genug für ein Wohnungsbauprojekt da, das es der Harlemer Bevölkerung einfacher machen soll. Ein privates Konsortium bildet sich und sammelt die benötigten Gelder über Beteiligungen ein. Auch viele aus der Armen Bevölkerung geben ihre letzten Ersparnisse für den Fonds her, um sich später ein besseres Leben in billigen Wohnungen machen zu können. Doch plötzlich gibt es einen Fehlbetrag: 20 Millionen.

Peter Styles arbeite für das Wochenmagazin Newsview und er erhält den entscheidenden Hinweis. Ein Mitschnitt eines Telefongesprächs beschuldigt einen der beteiligten des Projektes, das Geld auf ein schweizer Nummernkonto abgeschoben zu haben. Nach der Veröffentlichung des Artikel begeht der Beschuldigte Selbstmord und für alle ist klar, dass ist ein Schuldeingeständnis.

Doch Peter Styles zweifelt. Cleve Conway gibt ihm recht, als dieser ein Theater besetzt und alle Menschen darin als Geiseln nimmt. Seine Forderungen verwundern viele. Er interessiert sich nicht für die Schuldigen und will auch nichts für sich. Er möchte, dass die verschwundenen Gelder zurückerstattet werden. Peter Styles bleiben 24 Stunden, um den Fall zu lösen.

Einen klassischen Thriller hat Judson Philips da auf die Beine gestellt. Im Rahmen von Rassenunruhen in New York spielt dieser Thriller mit einer atmosphärischen Dichte, die ich bei vielen anderen Büchern vermisse. Auf gerade mal 132 Seiten hat Philips seine Geschichte gepackt. Platz mit dem heute viele Autoren nicht auskommen und trotzdem nur Nonsens schreiben.

Wer schon immer mal einen guten Thriller lesen wollte, der packend ist, eine geradlinige Geschichte erzählt und bis zur letzten Seite spannend bleibt, der ist hier genau richtig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>