Lindt Joghurt Heidelbeer-Vanille

Als Abschluss unserer kleinen Lindt-Joghurt-Riegel-Serie von der Resterampe kommt heute Heidelbeer-Vanille dran.

Auch dieser Riegel ist, wie der mit Pfirsich-Aprikose mit Alpenvollmilchschokolade umhüllt. Und noch immer wüsste ich gerne, auf welcher Alm das Vollmilchpulver geerntet wird. Oder denke ich da etwas zu böse? Natürlich stammt die Milch, also der Grundstoff des Pulvers von glücklichen Almkühen. Aber genug des Lästerns.

Neben Pfirsich, kam letzte Woche schon gut weg, ist auch Heidelbeer ein Kandidat für eine Aromabombe. Doch hier wieder, Lindt hat sich zurückgehalten und nicht übermässig viel Aroma eingesetzt. Ich hatte leider nicht von dem Blueberry-Schokoriegel aus Malaysia berichtet, aber jeder, der ein mal asiatische Süssigkeiten probiert hat, weiss, was ich mit Aromabombe meine.

Wie schon bei den vorherigen Produkten aus dieser Serie beschrieben, schmeckt weder die Joghurtfüllung noch deren Fruchtaroma künstlich. Dieser hier schmeckt allerdings am kräftigsten, was der Heidelbeere zu verdanken ist. Diese ist im Normalfall recht intensiv. Ich erinnere mich an eine Heidelbeerpflück-Session im Odenwald. Es waren sehr viele Beeren, die wir an diesem Tag pflückten und verarbeiteten. Die daraus gekochte Sosse, sehr passend zu Pfannkuchen, musste sehr sparsam dosiert werden, obwohl gar kein Aroma drin war.

Doch wieder zurück zu diesem Riegel. Der Fruchtgeschmack ist kräftig, gut und nicht überaromatisiert. Die Schokolade schmeckt gut, wird aber vom fruchtigen etwas übertüncht.

Der übliche Blick auf die Zutatenliste verrät nichts neues. Alle drei Riegel sind fast identisch, wenn man die Fruchtkomponente mal außen vor lässt. Drei Heidelbeeren mehr hätten sicher das Aroma ersetzt und es wäre nicht übermässig teurer geworden. Das Lecithin ist, wie immer, nur für den industriellen Fertigungsprozess nötig.

Auch dieser Riegel kostet regulär 95 Cent für 40 Gramm. Der Preis erscheint erst mal hoch, aber wenn man den Geschmack mit einrechnet finde ich ihn gerechtfertigt.

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