Das beste Chicken Tikka Masala
Nachdem wir Gordon Ramsay’s Great Escape gesehen haben, drei Folgen in denen sich Gordon Ramsay durch Indien kocht und isst, hatten wir mal wieder so richtig Lust auf indische Küche – diesmal auf etwas das wir schon mal gekocht aber noch nie gebloggt haben – ein Chicken Tikka Masala nach einem Rezept von Raghavan Iyer aus dem wunderbaren Kochbuch 660 Curries.

Iyer zieht das Huhn auf Spieße und grillt es dann, wir haben uns diesmal für eine etwa andere Fassung entschieden.
Chicken Tikka Masala
adaptiert nach Raghavan Iyer, 660 Curries
ca. 4 PortionenHUHN
600 g Hähnchenbrustfilet, in knapp 2-3 cm breiten langen Streifen
1/2 US-cup Joghurt (griechischer oder türkischer, je stichfester desto besser) = 125 ml
2 Knoblauchzehen, durchgepresst
2 cm Ingwer, feinst gerieben
2 Esslöffel Koriandergrün (Stiele und Blätter), fein gehackt
2 Teelöffel gemahlene Koriandersamen
1 Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
1 1/2 Teelöffel Paprika edelsüss, gemischt mit
1/2 Teelöffel Cayennepulver
1 1/2 Teelöffel grobes Meersalz
1/2 Teelöffel Punjabi Garam Masala – das Rezept steht hier, bitte nicht durch was andres ersetzen
1/2 Teelöffel KurkumaSAUCE
2 Esslöffel Butterschmalz (Ghee)
1 kleine rote Zwiebel, grob gehackt*
1 kleine rote Paprikaschote, entkernt, in 1-cm-Würfelchen (hier: 1/2 grosse)
eine grosszügige Handvoll Mandelblättchen (in die hohle Hand schütten)
eine grosszügige Handvoll Rosinen
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten mit Saft
50 ml Schlagsahne
1/2 Teelöffel grobes Salz
1 Messerspitze Cayenne (bei uns: Habanero-Pulver)
1/2 Teelöffel Punjabi Garam Masala
Koriandergrün, zum ServierenVorbereitung:
Die Zutaten für die Marinade verrühren und das Huhn gut darin wenden, mindestens 30 Minuten, besser 5-6 Stunden durchziehen lassen (im Kühlschrank, abgedeckt). Wer Fladenbrote machen will, sollte jetzt auch schon mal den Teig kneten und ruhen lassen.
Zubereitung:
Ein Backblech gut mit Alufolie auslegen, den Backofengrill auf maximum vorheizen. Zutaten für die Sauce bereitstellen.
In einem kleinen hohen Topf (das ist wichtig damit die Zutaten gut “schwitzen” können) Zwiebel, Paprika, Mandeln und Rosinen langsam im Butterschmalz anschwitzen.
Die Hühnerstreifen nebeneinander auf das vorbereitete Blech legen und im heissen Ofen auf der zweitobersten Schiene grillen bis sie anfangen gegrillt auszusehen, wenden, von der anderen Seite ebenfalls grillen.
Nach knapp 10-12 Minuten sollte der Saucenansatz beginnen Farbe zu nehmen, und alle Gemüse weich sein. Jetzt die Tomaten zugeben, kurz durchkochen lassen. Vom Herd ziehen, die übrigen Zutaten bis auf das Koriandergrün zugeben, mit einem Mixstab glatt pürieren.
Das gegrillte Huhn in einer Servierschüssel mit der Sauce mischen, mit Koriandergrün dekorieren und servieren.
* Wie ich in Penang festgestellt habe, und was sich auch beim Schauen der Gordon-Ramsay-Show wieder zeigte: in Indien versteht man darunter das was wir als violette Schalotten bezeichnen würden. Habe dieses Mal dennoch eine “normale” rote Zwiebel genommen da vorhanden.
Dazu gab es mal wieder selbst gemachte indische Fladenbrote.
Das faszinierende an diesem Gericht ist, dass die Bestandteile einzeln zwar ganz nett schmecken, aber nicht wirklich aussergewöhnlich sind, erst im Zusammenspiel von mariniertem Huhn und Sauce wird dann ein rundes Ganzes draus – mit Suchtgefahr. Kein Wunder dass die Briten Chicken Tikka als ihr Quasi-Nationalgericht betrachten
Superlecker. Immer wieder.
Mehr Tikka Masala:
- Chicken Tikka Masala aus dem SlowCooker – bei Küchenlatein
- Chicken Tikka nach Rasa Malaysia – im Kuriositätenladen
- Chicken Tikka mit Kokosbohnen – bei Foodfreak
- Lamm Tikka Masala auf Barbaras Spielwiese
- Chicken Tikka Masala von Jamie Oliver (Englisch)
- Hintergrund zu Chicken Tikka – indisch oder britisch? – von Petra Foede
In: Rezepte · Schlagworte: 2010, 660 Curries, Huhn, Indien, Raghavan Iyer

am 10. Februar 2010 um 08:07
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[...] Bei Eis und Schnee entführen wir Euch bei datenhamster.org heute in die Wärme und Aromenfülle des indischen Subkontinents mit einem geradezu suchterzeugend leckeren Chicken Tikka Masala. [...]
am 10. Februar 2010 um 08:04
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Alles klar, das gibt’s dann am Freitag hier – ich misch mir schon mal das Punjabi Garam Masala
am 10. Februar 2010 um 11:18
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das sieht sehr gut aus – das könnte ich auch mal wieder machen… Danke für die Anregung
am 17. Juni 2010 um 10:14
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[...] Chicken Tikka Masala – Oktober 2009 / Februar 2010 – gigantisch lecker [...]
am 26. April 2012 um 06:54
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[...] restlichen Ressourcen wurde zu einem Klassiker verwendet, so mancher schwört dabei auf “klassische britische Kochkunst”. Wobei, [...]