Hühnercurry mit roten Chilis und Kokosmilch

Diese Woche haben wir mal wieder ein Rezept von Raghavan Iyer aus dem wunderbaren Kochbuch 660 Curries für Euch ausgesucht – man braucht nicht allzuviele Zutaten und es ist auch ganz unkompliziert zuzubereiten.

Chicken Curry with Red Chiles and Coconut Milk - Thenga Paal Kozhi
 

Die ideale Beilage ist Reis, aber auch Fladenbrot geht prima zu diesem Curry, das perfekt die asiatische Aromenvielfalt von hot, sour, salty, sweet miteinander vereint.

Huhn mit roten Chilis und Kokosmilch – Thenga paal kozhi
4 Portionen
nach: Raghavan Iyer, 660 Curries

60 ml einfacher Tafelessig (bei mir: Kokosessig; alternativ bietet sich Reisessig oder Weissweinessig an)
1 Teelöffel grobes Meersalz
1/4 Teelöffel Kurkuma
1 kleine rote Zwiebel, geschält und grob zerteilt
6 Knoblauchzehen; geschält, bei uns eher die Hälfte
3 getrocknete rote Thai-Chilies, Stiele entfernt
1 Poularde, ca. 1400 g, gehäutet und in 8 Teile zerlegt (Haut & Karkasse für Brühe einfrieren)
2 Esslöffel Öl
200 ml Kokosmilch
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
2 Handvoll Koriandergrün, grob gehackt

Essig, Knoblauch, Zwiebel, Salz, Kurkuma und Chilis in einen Mixer (oder Mixbecher zum Pürierstab) geben und zu einer halbwegs glatten Marinade mixen.

Fleisch in eine flache Schale legen und die Marinade darüber giessen, Fleischstücke wenden so dass sie ganz davon überzogen sind. Abdecken und 30 Minuten bis zwei Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Öl in einem schweren Schmortopf erwärmen, das Huhn mitsamt Marinade (Fleischseite nach unten) hineingeben und in einer Schicht nebeneinander anbraten, bis die starke Essignote verfliegt und das Fleisch bräunt, ca. 5 Minuten. Wenden und die andere Seite ebenfalls Farbe nehmen lassen. (Siehe Notizen).

Nun die Kokosmilch und Tomaten angießen, das Huhn leicht anheben damit auch Kokosmilch darunter fliessen kann. Abdecken und zum Köcheln bringen. Die Fleischstücke alle paar Minuten mit der Flüssigkeit bepinseln und ein- oder zweimal wenden. Nach etwa 25 Minuten sollte das Huhn gar sein. Auf eine vorgewärmte Platte heben; in den Topf etwa die Hälfte vom Koriandergrün geben, unter Rühren das Ganze etwas dicklich einkochen. Mit Salz abschmecken. Sauce über das Huhn löffeln, mit dem restlichen Koriandergrün dekorieren.

Notizen:

Ursprünglich hatten wir vor gehabt das Huhn zu marinieren wie es im Rezept steht; dann kam aber etwas dazwischen, und der Magen knurrte ziemlich, deswegen haben wir die Hühnerstücke nur von einer Seite kräftig angebraten, und dann gewendet und die Marinade drauf gegossen, dann weiter wie im Rezept. Hat wunderbar funktioniert.

Gefallen hat mir, dass ich das Gericht quasi mit meinen Standardvorräten zaubern kann (minus das Huhn), schöne, einfache und sehr sehr schmackhafte Küche. Beim nächsten Mal würde ich evtl. Hühneroberschenkel (natürlich auch gehäutet) nehmen, die sind saftiger – die Bruststücke werden hier schneller trocken.

Guten Appetit!


Veröffentlicht am 8. September 2010 um 08:31 von Ishtar · Permalink
In: Rezepte · Schlagworte: , , , , , ,

1 Kommentar

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  1. Geschrieben von la23ng
    am 12. September 2010 um 18:46
    Antworten · Permalink

    Köstlich. Und einfach.

    (Ich habe frische Tomaten genommen und die Bruststücke etwas kürzer dringelassen, so dass sie nur gerade eben so durch waren)

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