Thin-Crust Pizza mit Chorizo und Pilzen
Nomalerweise gibt es bei uns keine ‘dünne’, sondern normal dicke Pizza, und dafür hat sich ein ganz bestimmtes idiotensicheres Grundrezept für den Boden etabliert. Beim Blick auf die Chorizo and Mushroom Thin Crust Pizza in Donal Skehans Good Mood Food Blog allerdings beschlossen wir, davon dieses Mal abzuweichen.

Chorizo im Ring war noch vorhanden; wie im Blog bei Donal vorgeschlagen kauften wir große Pilze (sogenannte Portobellos / Portabella mushrooms, einen grossen braunen Champignon), jeweils 1 pro Pizza (2 Stück wogen 125 Gramm); wer die nicht bekommt kann auch auf normale braune Champignons ausweichen; für die Optik sind die großen langen Pilzscheiben aber sehr hübsch.
Entgegen Donals Rezept haben wir für den Teig deutlich mehr Mehl gebraucht – vielleicht hat sein Mehl auf den Britischen Inseln eine andere Protein/Glutenzusammensetzung als bei uns; und je Pizza haben wir eine dünn geschnittene Mozarella-Kugel genommen, jeweils also 125 Gramm.
Ergibt eine fabelhafte Pizza (bzw. zwei davon) mit einem dünnen Boden, die sich super aus der Hand essen lässt.
Pizza mit Champignons und Chorizo (thin-crust)
Ergibt 2 grosse Pizzen
255 Gramm Mehl; eher deutlich mehr, nach Bedarf (hier: Weizenmehl Type 550)
1/2 Teelöffel Salz
175 ml warmes Wasser
1 Tütchen Trockenhefe
1/2 Teelöffel Zucker
1 Esslöffel OlivenölBELAG Je Pizza:
3-4 Esslöffel einer guten Tomatensauce aus dem Glas
1 Kugel Mozzarella
50 Gramm Chorizo, in Scheiben
1 grossen Portobello-Pilz, in dünnen Scheiben (ohne Stiel)2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Hefe, Wasser und Zucker in einem Messbecher verrühren und an einer warmen Stelle gehen lassen. Wenn die Mischung schaumig wird kann es weiter gehen. (10 Minuten, bzw, je nach Hefe und Wärme).
Mehl und Salz in einer grossen Schüssel mischen, Hefewasser und Öl in eine Vertiefung in der Mitte gießen. Zu einem groben Teig vermischen und 5 Minuten durchkneten; nach Bedarf Mehl zugeben bis der Teig nicht mehr zu klebrig ist. Teig zu einer Kugel formen und in einer sauberen geölten Schüssel 45 Minuten gehen lassen – er sollte sein Volumen etwa verdoppeln.
Eine Minute durchkneten, dann weitere 10 Minuten gehen lassen.
Teigmenge halbieren und so dünn ausrollen wir es geht, ggf. nochmal Mehl nachgeben. Auf das mit Backpapier belegte Blech geben. Tomatensauce auf den Boden streichen. Pizza belegen, dabei mit Käse abschliessen. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.
Pizza im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad C backen, bis der Käse braun wird und die Kruste knusprig.
Die erste Pizza hatten wir gemäß Donals Anweisungen (und wider besseres Wissen) bei 200 Grad gebacken – das mag ok sein wenn man auf einem heissen Backstein backt; im Normalo-Ofen sollte Pizza aber immer so heiss wie möglich gebacken werden.
Funghi mit Peperonisalami (Calabrese) war schon immer eine meier liebsten Kombinationen, und auch diese Pizza schafft es weit nach oben in meine persönliche Favoritenliste. Lecker. Hat mal jemand ein Glas Chianti?
In: Rezepte · Schlagworte: 2010, Pilze, Pizza, Wurst

am 10. November 2010 um 09:07
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[...] Woche gibt es bei datenhamster.org eins der Essen, die fast jeder mag – Pizza nämlich. Die Pizza mit Chorizo und Champignons besticht unter anderem durch einen superknusprigen dünnen Boden und ist einfach mmmmmh! Gefällt [...]
am 10. November 2010 um 09:42
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Glas Chianti? Nicht ohne ein Stück Pizza für mich!
Manche empfehlen ja, das Backblech auf dem Boden des Ofens so heiß wie möglich vor dem Backvorgang zu erhitzen, damit es wie ein Backstein funktioniert. Macht Ihr nicht, oder?
am 10. November 2010 um 09:47
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nein, das mache ich maximal zum Brotbacken – da heize ich aber auch das Blech *nicht* auf dem Boden des Ofens auf sondern in der Mitte, und dann wird mitsamt Backpapier aufs Blech geschoben.
am 10. November 2010 um 10:28
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Ich mache es wie Susa, Backblech mit aufheizen. Das hilft wirklich. Und jetzt habe ich Lust auf Pizza!
am 10. November 2010 um 11:42
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Klasse! Jetzt brauch ich nur noch eine ordentliche chorizo – dann kommt die Pizza auch bei mir in den Ofen!
am 20. November 2010 um 11:25
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Für das Mehl zu Wasser-Verhältnis beim Pizzateig gibt es wirklich keine Patentformel. Selbst bei zwei 550er Mehlen aus dem Supermarkt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man unterschiedliche Mengen an Wasser benötigt, um Pizzateig statt Teigbrei zu zaubern.
Ein richtig gutes Pizzamehl vmit hochwertigen Proteinen von einer Mühle schluckt teilweise die gleiche Menge an Wasser ohne im Teigbrei zu enden.
am 1. Dezember 2010 um 08:52
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[...] ist das Ganze übrigens – wie auch schon die Pizza mit Chorizo und Pilzen – von einem Gericht aus Donal Skehans Good Mood Food Blog, einem warmen Kartoffelsalat mit [...]