Kategorie-Archiv: Schokolade

Moser-Roth Mousse au Chocolate – Sauerkirsch-Chili

Von Lindt gibt es eine große Tafel dunkler Schokolade mit Mousse au Chocolate-Füllung und einer Sauerkirsch-Chili-Masse drin. Von Moser-Roth, ehemals eigenständiger Hersteller und heute Handelsmarke von Aldi und zu Storck gehörend, gibt es das auch. Die Verpackung ist genau so groß, allerdings stecken fünf einzelne kleine Tafeln in der Schachtel. Die Lindt hatten wir schon mal verkostet, aber leider nicht verbloggt. Wir fanden sie lecker. Da Moser-Roth zu Storck gehört, gehen wir mal davon aus, dass diese Schokolade hier nicht von Lindt produziert wird.

Die dunkle Schokoladenhülle, 85% Kakaoanteil, kann schon mal überzeugen. Sie schmeckt leicht bitter, aber nicht übertrieben und schön schokoladig. Auch die Mousse, der man sogar die Cremigkeit anschmeckt, hat einen deutlichen Schokoladengeschmack der überzeugt. Lediglich die Kirschfüllung, die so gar nicht nach Sauerkirsch sondern nach normalen Kirschen schmeckt, fällt etwas ab. Ich finde sie zu süß. Auch das Chili ist eher mild. Hier und da bringt es ein leichtes Bitzeln auf die Zunge, das war es aber auch schon. All zu scharf muss es gar nicht sein, aber so lasch dann auch nicht.

Auch die Zutatenliste überzeugt nicht ganz. Drin sind: Edel-Bitterschokolade (Kakaomasse, Zucker, Kakaobutter, magerer Kakao, Sojalecithin, Aroma), Zucker, Kakaomasse, Glukosesirup, Butterreinfett, Glukose-Fruktose-Sirup, konzentrierter Sauerkirschsaft 3,3%, Sorbitsirup, Kakaobutter, Maisstärke, Aroma, Sojalecithin, Pflanzenauszüge (Karotte, Hibiskus), Chili-Extrakt.

Trotzdem, für ein Discounter-Produkt ist diese Schokolade ordentlich und lohnt sich zu kaufen.

 

Eine Übersicht aller hier besprochenen Süssigkeiten (Schokoladen, KitKats, Pocky, Müsliriegel uvm.) findet man hier.

Ülker Biskrem Bi’stik Haselnuss

Im türkischen Gemüseladen um die Ecken haben wir einen Pocky/Mikado-Nachbau von Ülker gefunden. Das sind Teigstäbchen, bei uns mit Schokolade, in Japan mit allen möglichen Geschmacksrichtungen überzogen.

Bei den Biskrem Bi’stick handelt es sich fast schon um die Luxus-Version. Das Stäbchen ist nicht nur mit Schokolade überzogen, es stecken auch noch Haselnussstückchen mit drin. Die Stäbchen selbst schmecken recht neutral. Zusammen mit der Schokolade, die nicht übertrieben süß ist, passt das ganz gut. Das Konzept mit der Haselnuss wurde aber wohl etwas zu ernst genommen, es sind nicht nur die Stückchen in der Schokoloade sondern wohl auch Haselnussaroma. Der Geschmack der Schokolade ist deutlich nussig, fast schon wie Nutella.

Die Zutatenliste: Milchschokolade 50% (Zucker, Kakaobutter, Milchpulver, Kakaomasse, Sojalecithin, künstliches Aroma Ethylvanillin, Kakao mind. 36%), Weizenmehl, Zucker, Haselnüsse 15%, Milchpulver, Pflanzenfett, Salz, künstliches Aroma Ethylvanillin, naturidentisches Aroma (Kokosnuss und Butter), Backtriebmittel (Natrium- und Ammoniumhydrogenkarbonat)Das gibt es vor allem über das Aroma zu meckern. Ich bin mir sicher, das geht auch ohne.

Trotz allem hat Ülker hier einen gut schmeckenden Nachbau produziert. Wenn sie jetzt noch bei den Zutaten aufräumen würden.
 

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Lindt Excellence Orange Intense

Von Lindt hatten wir schon öfters Schokoladen aus der Reihe Excellence. Diese waren bisher ganz gut und konnten mit wenigen Abstrichen auch überzeugen. Eben so gut sollte doch dann auch die mit den Orangenstückchen drin sein. Dachten wir uns.

Und ja, die Schokolade selbst ist ganz gut. Mit 47% Kakao nicht ganz so dunkel, aber auch keine Milchschokolade mehr, schmeckt sie schön schokoladig. Auch der Schmelz ist ok. Ebenfalls positiv fallen die Mandelstückchen auf, die mit ihrer crunchigen Konsistenz und ihrem Geschmack gut passen. Dann kommen die Orangenstückchen ins Spiel, die leider keine richtigen sind. Zum einen haben sie zu viel Aroma abbekommen, das sich über die ganze Tafel legt, und zum anderen sind noch Äpfel und Ananas drin.

Das zeigt dann auch die Zutatenliste: Zucker, Kakaomasse, Mandeln 6%, Kakaobutter, Butterreinfett, Orangen 2%, Äpfel, Ananas, Sojalecithin, Verdickungsmittel Natriumalginat und Calciumphosphat, Citronensäure, Aromen.

So hätte die Schokolade richtig gut werden können, hätte man nicht an der Orange herum gepanscht. Unsere bisherige Lieblings-Orangen-Schokolade vom Discounter Lidl toppt sie nur im Preis. Die kostet dort nämlich nur die Hälfte, schmeckt aber besser.

 

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Amarena-Kirsch-Pralinen aus “Pralinen & Konfekt”

Über Weihnachten fand sich bei uns das Buch “Pralinen & Konfekt” von Karin Ebelsberger aus der Reihe GU Küchenratgeber an. Auf Seite 21 ist ein Rezept für Amarena-Kirsch-Pralinen abgedruckt. Foodfreak fand das so interessant, dass sie mich nicht nur nötigte, es mir anzusehen, sondern auch gleich noch in der Metro eine 2,5 Kilo Packung Pellets aus 53%iger dunkler Schokolade von Callebaut mitzunehmen.

Ich habe mich dann daran gemacht, das Rezept nachzustellen. Nur kleine Änderungen habe ich mir vorgenommen, die Mengenverhältnisse habe ich beibehalten. Sprich für die Hüllen, die selbst gegossen werden, 200 Gramm Schokolade. Hier habe ich auf einen Rest Zartbitterkuvertüre und 85%ige Lindt zurückgegriffen.

Für die Füllung habe ich die angegebene Vollmilchschokolade durch die schon genannten Pellets ersetzt und keine frischen Chili in der Sahne gekocht sondern etwas Pulver hineingetan. Laut Rezept also 100 Gramm Sahne, 130 Gramm Schokolade, 50 Gramm Kirschen. Hier kamen mir erste Zweifel, bei einem Schokoladenkurs hatte ich gelernt, das Verhältnis von Sahne zu Schokolade sollte 1:2 betragen, hier war es 1:1,3. Trotzdem habe ich mich nicht beirren lassen.

Zuerst wird die Schokolade für die Hülle geschmolzen und temperiert, damit sie später einen schönen Glanz bekommt. Dann wird sie in die Form gegossen, aus der später die Pralinen entstehen sollen. Ich habe dafür eine Eisform in Diamantenoptik benutzt.

Ist die Schokolade in der Form streicht man die überschüssige Menge mit einem Spachtel ab.

Während die Form etwas abkühlt, habe ich die Sahne aufgekocht, damit sich das Chiliaroma darin verteilt. In der Zwischenzeit sollte die Pralinenform genug abgekühlt sein, damit man die überflüssige Schokolade abgießen kann. Dadurch ergeben sich Hohlformen. Hiervon habe ich leider kein Bild, das habe ich bei diesem Arbeitsschritt vergessen.

In die Sahne habe ich dann die Schokoladenpellets gegeben. Wenn diese sich komplett aufgelöst hat, werden noch die gehackten Amarenakirschen, bei mir mit dem Elektrohacker, dazugegeben und schnell eingerührt, damit sich keine Klümpchen bilden. Ist die Füllung weit genug abgekühlt wird sie in einen Spritzbeutel gefüllt. Hier fiel mir auf, dass sie auch in abgekühltem Zustand noch ziemlich flüssig war. Mit dem Spritzbeutel füllt man dann die Hohlkörper.

Hier habe ich dann meinen eigentlichen Fehler begangen, denn hätte ich mich an das Rezept gehalten, nicht zu viel Füllung genommen und nicht darauf vertraut, dass ich ja noch das Gegenstück, also den Deckel der Eiswürfelform habe, der dann die Diamantenoptik bringt, wäre sicher alles gut gegangen und ich hätte schöne Pyramiden herausbekommen.

Ich aber habe den Deckel mit der restlichen Schokolade gefüllt und ihn auf die Form gesetzt. Da kam dann der Fehler des Rezepts dazu. Wäre die Füllung durch das Mengenverhältnis von 1:2 fester gewesen hätte sie beim Herausschlagen der Pralinen nicht die Abdeckung von der Unterseite gelöst und ich hätte keine Form gehabt, in deren Hälften jeweils die Pralinenhälften hingen. Beim Herausschlagen der Hälften ist dann leider auch noch die Form gebrochen. Sehr Schade.

Die Pralinen selbst schmecken trotz der misslungenen Ausführung sehr gut. Die Kirschnote ist nicht übertrieben, das Chili gibt einen kleinen Kick ohne übertrieben oder scharf zu sein. Nur ein Hauch Salz hätte der Füllung gut getan.

Was lerne ich daraus? Das nächste mal nehme ich Rezepte, die nicht zu dem von mir gelernten und erprobten Mengenverhältnis passen nur als Anregung. Weiterhin gibt es in Zukunft nur noch Formen aus Silikon. Die Plastikform ist zwar schön, aber anfällig.

Wenn Ihr diese Pralinen nachmachen wollt, empfehle ich, die Schokoladenmenge in der Füllung zu erhöhen. Dadurch wird sie fester und ist besser zu verarbeiten. Die Füllung wie sie hier benutzt wurde, bietet sich an, wenn man schon fertige Hohlkugeln hat, dann kann sie nicht sonst wohin fließen.

Toms Holly

Der Partnerriegel von Yankie aus dem Hause Toms nennt sich Holly. Auch hier wird der Artikel sehr kurz. Kennt Ihr Nuts? Die meiste, so denke ich, kennen diesen Riegel. Die Füllung besteht aus einer Creme mit Karamell und ganzen Nüssen. Dabei ist der Riegel einem Mars sehr ähnlich. Allerdings mochte ich Nuts immer lieber als Mars, weil es nicht ganz so quietschsüß ist und ich es leckerer finde. Mit Holly ist es genau so. Die Zusammensetzung ist mit der von Nuts gleichzusetzen und ich mag es auch lieber als Yankie.

 

Eine Übersicht aller hier besprochenen Süssigkeiten (Schokoladen, KitKats, Pocky, Müsliriegel uvm.) findet man hier.