Über acht Jahre müsste es jetzt her sein, dass wir auf Fuerteventura waren. Dort kauften wir im Supermercado einen Kokosjoghurt von Danone, der uns wunderbar schmeckte. Es war echte Kokosnuss drin, sogar ein paar Raspel und der Geschmack war wenig künstlich. Als wir jetzt in Frankreich im Auchan einen Kokosjoghurt der Produktreihe Activia fanden griffen wir zu, in der Hoffnung, als Urlaubserinnerungen aufrufen zu können. Hätte ich nur mal vorher die Zutatenliste gelesen.
Hatte ich aber nicht. Das tat ich erst zu Hause in Hamburg und überlegte kurz, den Versuch einfach auszulassen. Außer den üblichen Joghurtzutaten, hier mit dem speziellen Danone-Bakterium, steckt in der 125-Gramm-Portion 8,3% Zucker. Das sind knapp über 10 Gramm. Gar nicht mal so wenig. Außerdem ist noch Aroma drin. Das war es. Kein Kokos, nicht mal eine Spur davon.
Entsprechend schmeckte dann auch der Joghurt. Deutlich künstlich und süß. Das war wirklich nicht der Joghurt, den ich aus dem Urlaub kannte. Gut könnte man jetzt sagen, wenn ich so naiv bin und erwarte, nach acht Jahren das gleiche Produkt zu bekommen, bin ich selbst schuld. Das bin ich auch, aber nicht deswegen sondern weil ich nicht gleich vor Ort die Zutatenliste gelesen habe.
Und was lernen wir daraus? Lese die Liste der Zutaten und lass die Finger davon.



