Schlagwort-Archiv: Technik

Philips HQ 9140/16 PHILISHAVE Smart Touch XL – 3 Jahre

Um genau zu sein sind es jetzt sogar drei Jahre und vier Monate seit dieser Rasierer in unserem Hause weilt. Ich will diese Gelegenheit nutzen, um kurz die Erfahrungen damit zusammenzufassen.

Das Gerät hat in allen Punkten die Erwartungen erfüllt. Der Akku hält immer noch so lange wie am ersten Tag. Ich lade ihn aber auch immer erst dann nach, wenn er leer ist. Auch die Scherköpfe sind noch die ersten. So langsam lassen sie nach, aber besonders deutlich ist das noch nicht zu spüren. Ich denke, ein paar Monate bis ein Jahr halten sie noch locker aus. Wenn nicht länger. Nur die Halterung der Scherköpfe, der graue Plastikrahmen, musste ich vor kurzem tauschen. Er war einfach gebrochen. Warum, das kann ich nicht erklären. Ein neuer kostete ca. 14 Euro incl. Versand. Weiterlesen

Samsung SGH-I8510 innov8

Nach dem guten Musiker und der guten Kamera kommen wir heute endlich zu einem Allrounder. Samsung hat mit dem innov8 bzw. dem SGH-i8510 sein erstes Symbian S60 Gerät auf den Markt gebracht. Zufällig die gleiche Software, die auch Nokia in seiner Oberklasse benutzt. Doch Samsung schlägt sich besser. Das kann ich schon vorab sagen. Leider nicht ganz ohne Schwächen.

Das i8510 hat so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Einen MP3-Player, eine 8-Megapixel-Kamera, Video-Funktion, Organizer, schnelles Surfen mit UMTS, einen GPS-Empfänger und natürlich die ganzen Standardfunktionen, die auch fast jedes andere Handy hat. Dazu kommt, für alle, die die Marke wechseln wollen, eine von Nokia gewohnte Bedienoberfläche.

Das Gerät ist als Slider ausgelegt. Der Schiebemechnismus ist nicht ganz leichtgängig, was aber angenehm ist. Das vemittelt ein wertiges Gefühl.

Da wir bei unseren Tests bisher immer besonderen Wert auf die Kamera und die GPS-Funktion gelegt hatten, befassen wir uns erst mal mit dem MP3-Player. Der ist leider nicht so toll. Der Klang ist ok, mit vernünftigen Kopfhörern geht es, über den eingebauten Lautsprechen kratzt es leicht bis stark je nach Lautstärke. Genaueres kann ich dazu nicht sagen, ich bin nun mal kein Tontechniker.
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Nokia N82

Nachdem ich letztens schon das Sony Ericsson W760i in der Mangel hatte, durfte ich dieses mal das Nokia N82 testen. Wie schon beim Sony Ericsson habe ich auch hier keinen Kompletttest, das kann ich alleine von der Zeit her schon nicht leisten. Also habe ich besonderen Augenmerk auf die Video- und GPS-Funktion gelegt. Das wären für mich die Gründe für ein neues Gerät.


Zuerst mal einen Überblick. Das Nokia N82 ist eigentlich ein kleiner Computer bzw. eine reine Multimediamaschine. Nur ein paar Eckdaten: 5 Megapixel-Kamera, UMTS, GPS, MP3-Player.


Die Kamera bietet neben dem 5-Megapixel-Sensor noch eine Optik von Carl Zeiss. Allerdings fehlt ein optischer Zoom. Das ist jedoch zu verschmerzen. Die Bilder, die das Gerät produziert, sind makellos. Die Bildqualität im optischen Eindruck entspricht annähernd der Automatik-Funktion unserer Canon EOS 350D. Es gibt jede Menge Einstellmöglichkeiten, die das Ausgabebild beeinflussen. Von verschiedenen Aufnahmemodi über Weißabgleich, ISO-Wert, Effekte, Blitz – es ist ein sehr heller Xenon-Blitz integriert, der ein paar Meter Reichweite hat – und mehr hat man volle Kontrolle über die Kamera. Schön ist auch der Schieber auf der Rückseite, der die Kameraoptik schützt.


Auch im Makromodus liefert sie ansehnliche Ergebnisse.


Was weitaus wichtiger war, ist die Videofunktion. Wir hatten uns eine Zeit lang Gedanken um einen Food-Koch-Videocast gemacht, wollten aber aus Kostengründen keinen richtigen Camcorder kaufen. Eine Kamera, im Handy integriert, würde reichen. Allerdings sollte sie dann doch eine gute Qualität und eine hohe Auflösung liefern. Das Nokia ist eines der Geräte, das Videos mit 640×480 aufnimmt. Die Bildqualität ist für uns ok, mit ein bisschen Übung wird sie sicher auch noch schärfer.

Dank GPS kann das Handy auch als Navigationslösung benutzt werden. Nokia setzt hier auf Nokia Maps, Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz werden auf einer 2 GB Speicherkarte mitgeliefert. Andere Karten können kostenlos aus dem Internet geladen werden. Die Grundfunktionen wie Positionsanzeige sind dabei auch kostenlos, aber für eine sprachgeführte Navigation möchte Nokia bezahlt werden. So habe ich diese Funktion nicht getestet. Allerdings habe ich die Anwendung bei einer Fahrt mitlaufen lassen. Der GPS-Empfänger, Sirf-III, war bedeutend schneller, als der des Sony Ericsson und zudem auch noch sehr genau. Ich habe unseren Garmin daneben mitlaufen lassen und die Daten stimmten einigermaßen überein.

Der Versuch, das Gerät zum Geocachen zu nutzen, ist leider gescheitert. Es gibt durchaus Software auf Java-Basis mit der diese Funktion erweitert werden kann. Allerdings habe ich die kostenlose – MapNav – nicht dazu bekommen, einen Waypoint im GPX-Format zu laden, was sie eigentlich können sollte. Vernünftig erscheint mir der Geocache Navigator von Trimble, der allerdings nur im Abo zu bekommen ist und damit auch ausfiel.

Den MP3-Player habe ich nur kurz getestet, die Audioqualität hörte sich beim Sony Ericsson besser an. Der eingebaute Lautsprecher quakte etwas. Dank UMTS lässt sich unterwegs auch mal schnell über das Gerät surfen. Der eingebaute Browser zeigt Websites wie auf dem PC an, das scrollen auf dem Display ist aber recht lästig. Da lobe ich mir meinen iPod Touch, mit dem ich aber leider auf ein WLAN angewiesen bin.

Alles in allem konnte uns das Nokia überzeugen. Trotz des großen Gehäuses sind die Tasten teilweise etwas klein bzw. zu fummelig geraten, aber da kann man sich dran gewöhnen. Unterwegs wäre es für uns zumindest für Schnappschüsse ein vollwertiger Kameraersatz und die Videofunktion überzeugte. Perfekt wäre es, wenn die Multimediafunktionen mit unserem Garmin kombiniert in einem Gerät vorliegen würden. Der einzige Haken ist im Moment für uns noch der Preis. Über 350 Euro ist noch etwas zu viel.




Sony Ericsson W760i

Auf der Suche nach einen Handy mit vernünftiger Video-Funktion habe ich mich die letzten Tage ein bisschen unter den Geräten mit ein paar zusätzlichen Features umgesehen. Als modernes Gadget bieten Handys heute mehr, als nur Telefonieren und SMSen. Kamera, GPS und was es nicht noch alles gibt. Dank meines Jobs habe ich die Möglichkeit immer mal wieder neue Geräte auszuprobieren, was vor allem interessant ist, wenn ich mich nach einer Neuanschaffung für uns umsehe. Zum Testen habe ich mir das W760i von Sony Ericsson mit nach Hause genommen.


Das W760i ist eines der neuesten Geräte aus der Walkman-Serie von Sony Ericsson. Das macht sich auch bei den Funktionen bemerkbar. Das Gerät ist ein richtig gut ausgestattetes Multimedia-Handy. Der MP3-Player ist, wie ich das von meinem W810i gewohnt bin, bestens ausgestattet. Der Klang, soweit ich das beurteilen kann, ist Klasse. Der eingebaute Lautsprecher klingt eben so gut, wie er ist laut und deutlich ist. Brauchte ich bei meinem W810i noch externe Boxen, ist dies bei diesem Gerät hier nicht mehr nötig. Die Steuerung ist, wie gewohnt, über Sondertasten und das Menü einfach und übersichtlich.


Die Kamera macht keinen so guten Eindruck. Jedenfalls zum Teil. Die Foto-Funktion ist mager. 3,2 Megapixel klingen zwar gut, aber nur eine gute Auflösung reicht eben nicht. Die Bilder machen beim ersten Ansehen einen guten Eindruck, aber leider fehlt der Kamera ein Autofokus. Dadurch werden die Fotos nicht richtig scharf. Die Farbwiedergabe ist gut, Details aber recht verpixelt.


Dagegen ist die Video-Funktion schon überzeugender. Die maximale Auflösung beträgt 320×240, das reicht für reine Internet-Anwendungen wie Blogs (das Gerät kann direkt auf blogger.com posten) aus. Die Videos sind scharf und verpixeln so gut wie gar nicht. Auch die Bildfolge ist ok, kein Ruckeln, das nicht ich verursacht hätte. Also, Foto Daumen nach unten, Video überzeugt.

Neben den vielen Spielereien wie eben Spiele, zusätzliche Java Anwendungen (Konverter für Maßeinheiten, Weltzeituhr, Rechner, RSS-Reader…) ist im W760i ein GPS-Empfänger eingebaut, der A-GPS unterstützt. Der Vorteil von A-GPS ist eine schnellere Positionsbestimmung, nur leider nicht kostenfrei. Das Gerät baut eine Internetverbindung auf, um über die Sendemasten vorab eine Position übermittelt zu bekommen. Die Datenmenge ist zwar gering, aber trotzdem ist es nicht umsonst. Ohne A-GPS dauert es lange, bis eine Position bestimmt ist. Unter drei Minuten schaffte es das Gerät nicht. Für mich klingt das, als wäre noch keine neuer SirfStar III-Empfänger eingebaut. Im Vergleich zu unserem Garmin unterliegt das Handy deutlich.


Für den GPS-Empfänger werden verschiedene Anwendungen mitgeliefert. Tracker dient der Erfolgskontrolle beim Training. Es kann Rundenzeiten, Geschwindigkeit und Strecke mitloggen. Google Maps sollte jedem bekannt ein. Wayfinder ist ein Navigationssystem, das allerdings seine Routen und Kartendaten aus dem Internet nach lädt. Zusätzlich ist eine Gebühr zur Benutzung fällig. Die mitgelieferten Programme eignen sich nur bedingt, da die Suche nach Satelliten zu lange dauert. Die Wartezeit ließe sich besser verbringen. Dank Java ist das Gerät mit Anwendungen erweiterbar, so dass es fürs Geocaching genutzt werden kann. Neben kostenpflichtigen Programmen ist im Internet TrekBuddy oder, meiner Meinung nach besser geeignet, das ähnliche Map Mobile Navigator zu finden. Letzteres kann sogar mit den von Garmin bekannten GPX-Dateien umgehen. Es funktioniert zwar, ist aber meiner Meinung nach kein wirklicher Ersatz zu einem richtigen GPS-Empfänger oder einem Navigationssystem.

Alle weiteren Funktionen habe ich mir nur grob angesehen, deswegen erwähne ich nur noch das Adressbuch. Im Vergleich zu vielen anderen Geräten kann das W760i nicht nur Rufnummern speichern, sondern auch Adressen, eMail, Homepage und weitere zusätzliche Daten. Zudem verfügt es über einen einigermaßen vernünftigen E-Mail-Client.

Das Fazit ist recht einfach für mich. Als GPS-Empfänger, vor allem für mich als Geocacher, ist es ungeeignet. Die überzeugende Video-Funktion würde mir ausreichen, aber die Foto-Funktion bringt Minus-Punkte. Die Aufgaben eines guten Handy und MP3-Players übernimmt das W760i tadellos, da mich die Zusatz-, und teilweise für mich wichtigen Funktionen nicht überzeugen können, werde ich bald das nächste Gerät testen.

Hier noch ein Link zu einer genauen Auflistung der Funktionen bei inside-handy.de, die ich übersichtlicher finde, als die bei Sony-Ercisson direkt.


Neues Gadget – Garmin GPS 60 CSx

Etwas über zwei Jahre ist es jetzt her, dass wir uns ein Garmin GPS 60 gekauft hatten. Jetzt gab nach Ablauf der Garantie, wie das eben immer so ist, die USB-Buchse auf. Für uns war das Gerät damit unbrauchbar. Da Garmin auf Kulanz nichts machen wollte und uns ein vergünstigtes Austauschgerät anbieten wollte, sahen wir uns nach einem neuen Gerät um. Nach Abwägung der Alternativen landeten wir wieder bei Garmin, bei der logischen Weiterentwicklung, dem GPSMap 60CSx.

Von außen sieht der neue aus wie der alte, nur die Farbe ist anders. Schön ist, das Grau fällt beim Geocachen nicht so auf, wie das Gelb. Die Änderungen stecken im Detail. Der CSx hat einen neueren Chipsatz drin. Damit ist die Erfassung der Satelliten nicht nur schneller, sondern auch genauer. Zusätzlich hat er einen Micro-SD-Steckplatz für Karten bis maximal 2 GB. Darauf passt dann locker eine routingfähige Karte von Westeuropa und das Gerät kann auch als Navigationssystem genutzt werden. Lediglich auf die Abbiegeansagen muss verzichtet werden. Da ich mich aber meistens vor Abfahrt informiere, wo ich hin muss, ist das nicht schlimm. So kann ich im Notfall aber immer noch auf eine Navigation zurückgreifen, wenn ich mal wirklich nicht weiter finde.

Die Detailverbesserungen gegenüber dem alten GPS 60 sind so klasse, dass sich die Anschaffung gelohnt hat. Wir haben sogar in den wenigen Wochen, in den wir den 60 CSx haben mehr Geocaches gefunden, als mit dem alten in zwei Jahren. Die Anschaffung hat sich also auch in der Hinsicht gelohnt: Wir kommen wieder mehr raus. Ein Bericht erscheint auch noch dieses Wochenende auf unserem Reiseblog.

Ach ja, gekauft haben wir es bei Globetrotter für 329 Euro.