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Neues aus dem (Balkon-) Garten

Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an. Im Aussaatbeet hat sich nichts weiter getan. Schade, aber es kristallisiert sich damit auch langsam heraus, welche Samenvorräte nicht weiter aufhebenswürdig sind.

Dagegen erfreuen uns die ausgesäten Tomatenpflanzen. Sie wachsen und gedeihen und haben soeben den Weg in einen größeren Topf genommen, deswegen lassen sie sich umzugsbedingt noch einen Tick hängen – das legt sich aber bald. Die gekauften haben jetzt alle beide Früchte, teils wohl auch schon in ihrer Endgröße.



Nachdem der sibirische Hauspaprika, eigentlich ein Chili, anfangs schon Früchte hatte, kommen jetzt immer mehr dazu. Der Baumchili zierte sich etwas und die ersten beiden verblühten Blüten fielen ab. Doch die dritte bildete eine Frucht. Hier ist also auch die Versorgung gesichert.

Nicht viel neues gibt es von der Minzefront. Sie wuchert zwar nicht, gedeiht aber. Nachdem wir ja schon eine Mojito-Minze ausgesetzt haben ist jetzt auch die Schokoladenminze, die im Wasserglas Wurzeln gebildet hatte, ins Freie gewandert. Ihr scheint es da gut zu gehen. Im Glas steht jetzt ein Stengel Erdbeerminze in der Hoffnung, dass er sich eben so gut mit Wurzeln versorgt.

Auch der Stengel Rau Ram, vietnamesischer Koriander, der in das Beet gewandert ist, gedeiht. Der Rest davon im Topf brummelt vor sich hin, wird sich aber wohl bekrabbeln.

Die Mini-Aubergine blüht zwar, mehr aber auch nicht. Jetzt hat sie noch eine Sturmböe umgeworfen. Sie kämpft gerade etwas mit sich und der Umwelt. Wir werden sehen ob sie überlebt.

Auch der Rosmarin und der Lorbeer kämpfen noch etwas mit ihrer Situation. Dafür dass sie auf dem Balkon stehen halten sie sich aber gut. Ersterer könnte aber trotzdem mal wachsen.

Lemon-Basilikum und die Mini-Gurke spriessen jetzt auch und sind frisch in neue Behausungen gewandert.

Besonders freue ich mich im Moment auf die Baum-Chili. Immerhin gibt sie uns die Möglichkeit, Samen zu ziehen.


Datenhamsters Pflanzungen

Nach unserem Umzug in die neue Wohnung haben wir richtig viel Platz auf einer Dachterrasse. Passend dazu haben wir ordentlich in Grünkram investiert. Neben Tomatenpflanzen und vier Minzesorten stehen hier ein Baumchili, eine Sibirische Hauschili, eine Mini-Aubergine, Duftgeranie, Zitronenmyrthe, Koriander und Wasabi-Rauke. Zudem haben wir uns an den diversen Samenpäckchen und unbeschrifteten Samengläsern bedient, die teilweise Jahre in der alten Wohnung lagen. Dafür benutzen wir ein Zimmergewächshaus mit Kokos-Quelltabletten.

Nach der ersten Aussaat sah das ganze so aus:

Neben diversen Chili-Sorten aus alten Samen wie Jalapeno, Santa Fe, Fresno und Scotch Bonnet gab es frischen Samen von Rühlemanns mit mexikanischen Mini-Gurken und Thai-Lemon-Basilikum. Dazu einen Blumensamen unbekannter Herkunft und zwei Tomatensorten, auch hier ohne Angabe woher und von welcher Sorte genau. Auch diese drei aus Altbeständen. Weiterlesen

feurich chips cracker Tomate-Pikant

Eins vorweg: Nein, ich habe dieses Produkt nicht gekauft. Ich habe es mehr oder weniger gefunden und mir aufgedrängt. Die genaueren Umstände wären jetzt zu lange, um sie zu erklären, deswegen verlinke ich einfach nach hier. Es darf sich jeder selbst seinen Reim drauf machen.

feurich bzw. die Snack and Smile Company GmbH aus Hamburg, also nichts anderes als der Vertrieb einer Aldi-Nord-Eigenmarke, lehnt sich schon auf der Packung in der dritten Zeile weit aus dem Fenster. “im Ofen gebacken” steht da. Das klingt doch gleich richtig hausgemacht und auch schon etwas rustikal. Man stelle sich das vor, da steht noch ein Bäcker an seinem Holztisch, der die Kartoffeln schneidet, würzt und in den Ofen schiebt. Wirklich herrlich rustikal. Eben so, wie es die Verpackung verspricht. Doch in Wirklichkeit hat so ein Industriebackofen dann nichts mehr rustikales, macht aber immer noch das, was die Verpackung vorne anspricht. Im Ofen backen. Dann aber keine Kartoffelscheiben mehr, sondern aus Pülverchen angerührte Flakes.

Aus dem “Tomate-Pikant”, so prangt es auf der Vorderseite und soll die Geschmacksrichtung angeben, wird auf der Rückseite dann “Tomaten-Zwiebel-Geschmack”. Auf der Zutatenliste taucht tatsächlich irgendwann Tomatenpulver auf, hinter dem Hefeextrakt und dem Aroma. Weiterlesen

Knorr Suppen Basis für Mexikanische Tomatensuppe mit Mais und roten Bohnen

Tomatensuppe war immer mein Graus. Ich mochte das Zeugs nicht. Zu Hause bei meinen Eltern gab es sowas nicht. Tomaten aus dem Garten wurden in Salat verwandelt, manchmal auch in was anderes, aber nie in Suppe. Und das, was mir sonst als Tomatensuppe aufgetischt wurde, war eher ein Brei, leuchtend rot, und nicht nach Tomaten sondern künstlich schmeckend.

Entsprechend kritisch ging in dann auch an diese Suppenbasis. Doch mit frischen Tomaten drin, dann auch noch in Stücken, könnte das was werden.

Hier stimmt auch, was Knorr auf der Verpackung verspricht. Zumindest nach den Buchstaben der Lebensmittelgesetze. Keine geschmacksverstärkende Zusatzstoffe. Aber Hefeextrakt, das nicht als Geschmacksverstärker deklariert werden muss (siehe hierzu einen anderen Suppen Basis Artikel). Aber immerhin weniger als bei den anderen Tüten. Keine Konservierungsstoffe. Als würde man die bei trockenem Pulver in einer wasserfesten Verpackung benötigen… Und keine künstlichen Farbstoffe. Nicht mal natürliche, das Tomatenpulver färbt genug. Noch ein mal zum Hefeextrakt, Foodfreak hat da auch noch einen Artikel mit Antworten auf Fragen an Knorr.

Die Zutatenliste kann sich also einigermaßen sehen lasen. Weiterlesen